Wir sind Mitglied im Bund Deutscher Klavierbauer.
Unsere Qualitätsarbeit hält sich an die Regeln des Handwerks.

 

Kundendienst

Wir bieten Ihnen die sorgfältige Pflege Ihres Klaviers oder Flügels durch zwei erfahrene Klavierbauer an. Das übliche Servicepensum im Außendienst ist: Prüfen der Mechanikteile, insbesondere lose Schrauben - Kontakt der Tasten zur Mechanik - Fremdkörper, Quitschtöne und Rasseln beseitigen - Einstellungen aller Spielwerksfunktionen prüfen - Pedale nachstellen - Stimmen auf a1 = 440 Hz. - Bei starker Verstimmung zunächst hochstimmen auf Kammerton und anschließend reinstimmen. Klangschärfen beseitigen. Den notwendigen Zeitaufwand für einen Kundendienst berechnen wir auf Stundenlohnbasis zuzüglich der Fahrtkosten und Mehrwertsteuer. Gerne machen wir Ihnen ein Preisangebot.


Werkstatt

Unsere Klavierbau-Werkstatt bietet alle Möglichkeiten der Instandsetzung, Reparatur und Veredelung. Zunächst beraten wir Sie, welche Möglichkeiten es gibt Ihr Instrument zu verbessern. Falls das Vorhaben nicht sinnvoll erscheint, sagen wir Ihnen auch das und ersparen Ihnen unnötige Geldausgaben. Je nach Sachlage und Vereinbarung berechnen wir eine Schutzgebühr für unseren Zeitaufwand, die bei einer Auftragsvergabe natürlich verrechnet wird. Ihr Instrument ist bei uns in guten Händen, denn wir leben von der Empfehlung glücklicher und zufriedener Kunden.






Reparatur C.Bechstein Konzertflügel C-223 Baujahr1912. Saiten und Stimmnägel wurden bereits entfernt. Die Gußplatte wird nun abgeschraubt und aus dem Flügel gehoben.




Die Wölbung des Resonanzbodens wird an Messpunkten festgestellt. Dieser Resonanzboden wurde von der Spannung der Saiten nach unten durchgedrückt.


Von der Unterseite werden zwischen Holzbalken und Resonanzboden Keile eingeschlagen. Damit wird das Hochwölben des Resonanzbodens erzwungen.




Ein offener Riss im Resonanzboden. Mit einem mehrwöchigen Trocknungsverfahren wird der Resonanzboden geschrumpft . Alle versteckten und zukünftigen Rissansätze werden offensichlich.


Jeder Riss wird mit einem Ziehhaken erweitert. Das Werkzeug dazu stellen wir selber her. Ein Holzspan wird in den Riss eingepasst. Der Holzspan wird mit einem speziellem Naturleim eingeschlagen. Die Holzspäne schneiden wir aus altem Resonanzbodenholz selbst zu.




Der eingeleimte Holzspan wird mit Spannstäben gesichert. Die Späne werden mit Skalpell und Schnitzwerkzeug in die Risse eingepasst. Der Span folgt dem Faserverlauf des alten Resonanzbodens. Die Späne wurden viele Jahre über unserer Heizung getrocknet und abgelagert.


Die Holzspäne werden gehobelt. Nun zeigt sich ob der Span den Riss lückenlos ausfüllt. Auch von der Unterseite werden die überstehenden Späne abgezogen und beigeschliffen.




Der alte Lack wird abgekratzt. Wir arbeiten ohne chemische Abbeizer. Eine neue Messung ergibt eine Wölbung von 4,6 mm am höchsten Punkt. Nach Entfernen der Keile von der Unterseite hat der Resonanzboden wieder Spannkraft.



Feinschliff mit Handmaschine und Schleifklotz. Die Vibrationen des Handschleifers bringt den Resonanzboden zum Schwingen. Es ist wieder Klang und Leben im Flügel.




Die letzten Details werden gerichtet. Die Stege waren mangelfrei und bleiben original erhalten. Die alten Schrauben werden geputzt und wieder eingesetzt.



Der Resonanzboden wird mehrfach mit Naturharzlack behandelt. Zunächst wird mager und dünn lackiert. Der Lack soll nicht in das Holz einziehen sonder nur die Oberfläche schützen. Die Grundlackierung wird nach Trocknung leicht angeschliffen.




Die letzte Lackierung braucht etwa 2 Wochen zum Trocken. In der Zeit kümmern wir uns um die Spielwerksteile und lassen den Flügel ruhen. Gut Ding braucht Weile.




Sechs Bilder aus unserer Werkstatt. Steinway-Flügel, Modell O – 180, Fabr.Nr. 106.891


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Innenanschicht


Gespänter Resonanzboden


Spielwerk komplett renoviert


Hebeglieder und Hämmer


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